Alte Trams fahren Ärger hoch

Die Verlegung der Tramhaltestelle Voltastrasse führt bei den Anwohnern zu einer grösseren Lärmbelästigung. Denn die VBZ setzt in den Randzeiten nach wie vor alte Trams ein, die an der steileren Haltestelle mehr Geräusche verursachen.

Die provisorische Tramhaltestelle Voltastrasse liegt dort, wo Menschen wohnen und nachts schlafen. Das war vor der Verlegung der Haltestelle beim Gloriarank anders, weil der Anhalt- und Anfahrtslärm der Trams an die Fassaden des ETH-Rats und des alten Universitätsspitals schallte, wo niemand in der Nachtruhe gestört wurde.
Als extrem laut empfinden die Anwohner die Trams des Bautyps 2000, die in den Randzeiten am späten Abend und frühen Morgen eingesetzt werden. Im Gegensatz zu den Cobratrams, die tagsüber verkehren, heulen die Elektromotoren beim Anfahren auf. Zudem tendieren die Räder dieser Trams beim Anfahren zum Durchdrehen und zum Stottern beim Anhalten.
Denn die Gloriastrasse ist an der provisorischen Haltestelle steil wie eine Passstrasse. Für Menschen mit leichtem Schlaf sind die Geräusche zum Ärgernis geworden. Sie haben die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) gebeten, auch in den Randstunden modernes Rollmaterial einzusetzen. Bisher ohne Wirkung. Nun wurde der Vorstand des Quartiervereins Fluntern gebeten, bei der VBZ zu intervenieren. Affaire à suivre.

Die Trams des Bautyps 2000 sorgen an der Gloriastrasse für Ärger. Foto: DBFP

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14:30 h | 18. Dezember 2017
Quartierverein Fluntern