Summ, summ, summ, die Biene Brumm

Bienen benötigen für ihr Weiterbestehen Nahrung. Die Planung der Gartengestaltung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Seit den 1990er-Jahren haben die Honigbienenvölker in der Schweiz um einen Drittel abgenommen. Jeden Winter sterben rund zehn Prozent der Völker in der Schweiz. Betroffen von der Abnahme sind auch Wildbienen. Sie bestäuben Blüten effizienter, früher, länger und auch in höheren Lagen als domestizierte Honigbienen. Verantwortlich für das Bienensterben ist neben vielen vermuteten Gründen (Pestizide, Immunschwäche) die Tatsache, dass Bienen weniger Nahrung finden. So werden in Gärten zunehmend nicht einheimische Blumen bevorzugt, die den Bienen keine Nahrung bieten. Problematisch ist zudem, dass die Nahrung durch Monokulturen in der Landwirtschaft immer einseitiger wird. Wichtig ist es deshalb, in Gärten für Bienenweiden zu sorgen. Bienen merken sich gute Nahrungsstandorte, kehren dann immer wieder zurück und informieren auch ihre Genossinnen über den Standort. Krokus und Erika im Frühling, Zinnien, Ringelblumen im Frühsommer, Thymian, Glockenblumen und Sonnenblumen im Sommer mögen die Bienen besonders. Der klassische Balkonschmuck, die Geranien, haben derweil für Bienen keinen grossen Nutzen.

Foto: pixabay.com.

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18:00 h | 31. Mai 2018
ZOO Zürich