Besonderes Licht am Ostermorgen

An einem Sonntag frühmorgens in Fluntern: Die Fenster der Häuser sind dunkel. Kaum ein Auto auf der Strasse. Am Toblerplatz huscht eine Katze um die Ecke. Oder war es ein Fuchs? Auf dem Weg zur Susenbergstrasse sehe ich die ersten Spuren der Morgendämmerung am Himmel. Oben am Waldrand zeigt sich dann die ganze Pracht des Sonnenaufgangs am Horizont. Die Berge tauchen aus der Dunkelheit. Schatten und Licht tanzen über den See und die Stadt. Es ist eine verzauberte Stimmung.

Verzaubert ist auch die Stimmung im Osterfrühgottesdienst, der nun schon seit vielen Jahren in der Alten Kirche Fluntern stattfindet. Frühmorgens um 6 Uhr ist es meistens noch ganz dunkel. Anfangs sitzen wir im Stillen zusammen, dann singen wir das erste Lied. Die erste Kerze wird angezündet. Die Harfe spielt. Langsam zieht das Licht der Morgendämmerung durch die Fenster und wirft ihre Schatten in den Kirchenraum.

Zu diesem besonderen Gottesdienst sind alle, Gross und Klein, herzlich eingeladen. Nach dem Gottesdienst gibt es das traditionelle «Eiertütsche». Um 10 Uhr beginnt dann für diejenigen, die ein wenig länger schlafen möchten, der traditionelle Ostersonntagsgottesdienst mit Abendmahl.

Tania Oldenhage

Foto: zVg.

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18:00 h | 2. August 2018
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