Warten und nicht verzagen

Die Schrebergärten des Vereins Familiengärten Susenberg sind begehrt wie lange nicht mehr. Die Wartezeit für einen Kleingarten liegt nun bei fünf Jahren. Deshalb droht Pächtern vernachlässigter Parzellen die Kündigung.

Im vergangenen Jahr haben nur wenige Pächter ihren Kleingarten unterhalb des Orelliwegs aufgegeben. «So wenige wie schon lange nicht mehr», schreibt Vereinspräsident Markus Knecht den Mitgliedern in der Einladung zur Generalversammlung. Dadurch steige die Wartefrist für einen Schrebergarten auf bis zu fünf Jahren. «Die sehr hohe Nachfrage wird 2017 erneut dazu führen, dass wir bei ungepflegten und kaum bewirtschafteten Parzellen durchgreifen und nach erfolgloser Mahnung die Kündigung vollziehen werden», lautet die klare Botschaft an die Mitglieder. Denn Schrebergärten sind wieder in. «Von wegen spiessig – Schrebergärten sind die neuen Zufluchtsorte für junge Städter», schrieb die Wochenzeitschrift «Die Zeit». Und sie weiss: Es handelt sich um einen Trend bei der Genration «30 plus». Das eigene Gemüse aus Bioanbau genüge den Jungen als erster Schritt in eine bessere Welt.

Grosses Bild: Das perfekte Glück: Ein Häuschen auf einer Parzelle im Schreberparadies.

Agenda

César Correa, en concerto...

März
Mittwoch
29
19:30 h
Plataforma Cultural en Zúrich
Liebe Freunde, schwere Unwetter und heftige Regenfälle haben die Küstenregion im Norden von Peru heimgesucht. Als Ausdruck und Zeichen der Solidarität mit den Opfern dieser furchtbaren Naturkatastrophe wird der aus Trujillo-Peru stammende Pianist César Correa ein...
Alle Termine zeigen