Kolumne Gisela Tschudin, 28.09.2017

Gisela Tschudin, Pfarreibeauftragte, Römisch-katholische Pfarrei St. Martin

Nur sieben Wochen dauert das Quartal zwischen den Sommer- und den Herbstferien. Trotzdem scheint der Sommer schon weit weg: Die Kinder haben sich an die Schule oder an neue Klassen gewöhnt, Jugendliche an ihre Lehrstelle; und bei der Arbeit gab es nach dem reduzierten Ferienbetrieb viel zu tun. Darum freuen sich viele darauf, dass es mit den Herbstferien nochmals eine Atempause gibt vor der intensiven Zeit im November und Dezember.

Eine Atempause der besonderen Art durften die Seelsorger und Seelsorgerinnen der Stadt Zürich erleben: Anlässlich des 600. Geburtstags von Bruder Klaus lud der katholische Stadtverband sie alle zu einer Wallfahrt nach Flüeli-Ranft ein. Wohlgemerkt: Nicht nur die katholischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sondern auch Pfarrer und Pfarrerinnen aus der reformierten, christkatholischen und den orthodoxen Kirchen. Bei strömendem Regen wanderten sie von St. Niklausen in den Ranft und später weiter nach Flüeli. Eine szenische Lesung eines möglichen Dialogs zwischen Niklaus von Flüe und seiner Frau Dorothea erlaubte eine behutsame Annäherung an das Geheimnis des Schweizer Nationalheiligen. Am berührendsten aber war der Friede in der Ranftkapelle, wo nichts zu hören war als das Rauschen des Bachs und des Regens.

Denen, die im Herbst nicht verreisen, sei ein Ausflug in den Ranft wärmstens empfohlen.

Gisela Tschudin

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